GRÜNE: Alternativen statt Verkehrs-Dino Südtangente

Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der GRÜNEN Bundestagsabgeordneten Katja Dörner zur Südtangente erklärt Martin Metz, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Kreistag Rhein-Sieg: „Am 11.11. lieferte die Bundesregierung Antworten zur Prüfung der Südtangente. Die Ausführungen aus Berlin scheinen wie ein ganz schlechter Karnevalsscherz. “

Martin Metz weiter: „Sie zeigen den ganzen Irrsinn bei der Prüfung zum Bundesverkehrswegeplan. So wird die A 565 eh in großen Teilen neu gebaut, weil der Tausendfüßler marode ist. Das mit einem Ausbau zu kombinieren wird aber gar nicht in die Kosten-Nutzen-Rechnungen und Alternativenprüfung zur Südtangente einbezogen.“ Mit vernünftiger und nachhaltiger Verkehrsplanung habe das alles nichts zu tun. „Bemerkenswert ist auch, dass der Bund die komplette Südtangente prüft. Es geht dem Bund darum, für den Fernverkehr zu bauen. Es kann aber doch nicht das Ziel der Region sein, die Belastung mit Durchgangsverkehren noch zu steigern. Erst recht nicht in sensiblen Räumen. Es ist ja schon fast beruhigend, dass die Südtangente jetzt mit über 680 Mio. Euro immer teurer würde. Das macht sie noch unrealistischer. Die Südtangente muss aus dem Bundesverkehrswegeplan herausgehalten werden. Statt unrealistischer und unverantwortlicher Neubauprojekte braucht es Alternativen: Ausbau bestehender Straßen sowie Stärkung des ÖPNV auf Schiene und Straße und mehr Vernetzung der Verkehrsträger.“

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