Brückensanierung: GRÜNE kritisieren chaotisches Baustellenmanagement

Petra Bork/pixelio

„Baufirmen treffen an Baustelle ein, die es noch gar nicht gibt.“ So oder ähnlich könnte die Schlagzeile in einem Satiremagazin zur aktuellen Mitteilung des Landesbetriebes Straßenbau NRW über die geplanten Sanierungen der Brücken an der A555/A565 lauten. „Die hier an den Tag gelegte Informationspolitik von Straßen.NRW weist erhebliche Lücken auf“, so die Kritik der GRÜNEN.

Besonders ärgerlich ist es, weil durch die geplante Umleitung besonders die neue K12n massiv betroffen sein wird, vor allem am Knotenpunkt Konrad-Adenauer-Damm wird es zu erheblichen Behinderungen kommen.

„Mit solchen Planungen nimmt man den Kommunen jede Chance das anstehende Verkehrschaos auf ein Minimum zu begrenzen“, ärgert sich Ingo Steiner, Vorsitzender des Planungs- und Verkehrsausschusses des Rhein-Sieg-Kreises.

Wilhelm Windhuis, Verkehrspolitiker der GRÜNEN Kreistagsfraktion und Vorsitzender der GRÜNEN in Alfter ergänzt: „Es zeigt sich, dass wir den Druck, den wir im Rahmen der Sanierung der Nordbrücke auf den Landesbetrieb ausgeübt haben, nicht wieder aufgeben können.“

Die GRÜNEN sind sich einig, dass nicht die anstehende Sanierung von Straßen und Brücken das große Problem ist, sondern vielmehr das desolate Baustellenmanagement des Landesbetriebes. Dies sei für den NRW-Verkehrsminister die größte Baustelle.

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