Kultur muss gerettet werden

Die Kultur inst von der Corona-Pandemie schwer betroffen. Deshalb haben wir diesen Antrag gestellt:

Stärkung der durch die Corona-Pandemie geschwächten freien Kulturszene

Sehr geehrter Herr Landrat,

die Schutzmaßnahmen infolge der Corona-Pandemie beeinträchtigen auch die freie Kulturszene stark und wirken sich teilweise existenzgefährdend aus. Veranstaltungen mit Publikum konnten wochenlang nicht stattfinden und werden zukünftig auf ungewisse Zeit nur eingeschränkt möglich sein. Programme der kulturellen Bildung sind unterbrochen. Beispielhaft seien das Landesprogramm „Kultur und Schule“ (ca. 45 schulische Projekt im Rhein-Sieg-Kreis), das Projekt „Ludwig goes Kita“ im Rahmen des Beethovenjubiläums (29 Teilprojekte im Rhein-Sieg-Kreis) und das Programm „Sparte123“ (gemeinsam mit der Stadt Bonn) genannt. Hier sind viele freiberuflich tätige Künstler und Musikpädagogen auf Honorarbasis beteiligt.

Die Fraktionen von CDU und GRÜNEN beauftragen die Kreisverwaltung zu prüfen, dass alle im Rahmen des Zuwendungsrechtes und der haushaltsrechtlichen Ermächtigungen bestehenden Möglichkeiten genutzt werden, um die Programme fortzuführen. Wo immer möglich, haben Verlängerungen und Verlegungen Vorrang vor Absagen. Alternative Formen der Vermittlung sind verstärkt zu prüfen und zu realisieren. Ausfallhonorare kommen unter bestimmten Voraussetzungen ebenfalls in Betracht. Wir begrüßen sehr die Verlängerung des Programm- und Förderzeitraums für das Beethovenjubiläum bis zum Herbst 2021 und bitten, auch unter dem Aspekt der Existenzsicherung der freien Kulturszene die dadurch eröffneten Möglichkeiten zu nutzen. Die Verwaltung soll darüber hinaus die Unterstützungsangebote anderer Träger und Institutionen laufend prüfen und vermitteln.

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