Mehr als eine halbe Million Euro zur Förderung der Sprachkompetenz

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„Sprache ist der Schlüssel zur Welt“. Dieses Zitat von Wilhelm von Humboldt (1767-1835), dem Freund Goethes und Gründer der Berliner Universität,  bündelt die Ziele einer neuen und eigenen Förderlinie für Akteure in der Region.

Insgesamt 600.000 Euro fließen in den nächsten drei Jahren in die  Kindergärten und Grundschulen im Kreisgebiet in Projekte, die die Sprachkompetenz stärken.  „Bildung benötigt eine gemeinsame Sprache“, heißt es in der Begründung des schwarz-grünen Antrags, „ohne Sprache keine Bildung, ohne Bildung keine Ausbildung, ohne Ausbildung keine Teilhabe.“

Das Geld stammt aus den vom Bund gezahlten Mitteln für Bildung und Teilhabe und soll, so beschlossen das der Ausschuss für Soziales, Gleichstellung und Integration sowie der Kreistag, unbürokratisch  Kindern mit und ohne Migrationshintergrund fördern. Weil Sprechen lernen auch gutes Hören voraussetzt, soll zudem die Zusammenarbeit mit medizinischen Einrichtungen entwickelt und das Kita-Personal qualifiziert werden.

Die Verwaltung soll nun ein Konzept entwickeln, das Vereine, Initiativen und weitere Gruppen einbindet. Kindergärten und Grundschulen sollen nach der inhaltlichen Abstimmung und Verabschiedung in den politischen Gremien über das neue Fördermodell informiert werden.

 

 

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